Kafue National Park / Der Wilde Westen Part 2

Fairytale Forest / Märchenwald auf dem Weg zur KaingU Lodge

Being half the size of Switzerland, the Kafue National Park is a gem. Not easily visited with difficult access roads and high-ish park fees, you have to really put an effort into exploring this wilderness, especially in the rainy season.

We wanted to do this well-rested, so opted for a campsite just outside the park boundary. Theoretically, Roy´s Camp is supposed to be a good base for this… if you can reach it that is. Deep deep mud was the obstacle, usually no problem, but with more rains on the way, the path in may be doable, but the way out according to the manager not really. So we opted for the alternative, Mayukuyuku Camp in the Park. Again no fellow campers, but a guy who set up the camp fire and started the donkey (wood fired shower). The view of the Kafue River was really spectacular and hippos grazed nearby.

Christians research was again brilliant, as our next stop, KaingU Lodge in a Game Management Area next to the National Park was really really really nice. The campsite was looking onto an arm of the Kafue River, we did a nature walk with Kaley, one of the two very knowledgeable guides of the lodge we met, and two boat cruises to look out for the birds. And we saw plenty! Boehm´s bee eater, 4 types of kingfisher, Schalow’s Turaco, etc. 

After three nights at KaingU, we had to say goodbye, travel back through the fairy tale forest and into Lusaka, which was overwhelming… too much people, too much traffic. We are already infected by the bush fever!

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Der Kafue Nationalpark ist halb so groß wie die Schweiz, aber nicht einfach zugänglich und so muss man sich schon anstrengen, diese sehr schöne und weitestgehend unberührte Wilderness zu entdecken. 

Dies wollten wir am nächsten Tag ausgeruht angehen und entschieden uns daher für ein Camp außerhalb des Parks. Normalerweise soll Roy‘s Camp sehr schön sein, aber um das zu erleben, hätten wir es erst einmal hinkommen müssen. Der Zufahrtsweg war schlammig. Und zwar nicht nur ein bisschen Schlamm, sondern richtig tiefer Schlamm. Kein Problem für den Cruiser, aber als der Manager meinte: zum Camp hinzukommen wäre machbar, da es aber weiter regnen soll, kann eine Rückfahrt ggf fur ein paar Tage unmöglich sein.

Das wollten wir dann doch nicht ausprobieren und sind zu Plan B übergegangen. Eine Nacht haben wir dann direkt am Kafue Fluss auf der Campsite der Mayukuyuku Lodge verbracht. Wir waren mal wieder die einzigen Gäste, so konnten wir natürlich am Besten und Ruhigsten den grandiosen Ausblick auf den Fluss genießen. Abends besuchten uns noch die Flusspferde, die ebenfalls ums Eck übernachteten und sich auf den saftigen Graswiesen ums Camp herum die Bäuche voll schlugen.

Kafue Fluss

Der nächste Stop führte uns dank wie immer hervorragender Recherche von Christian zur KaingU Lodge. Diese Lodge liegt am Kafue Fluss gegenüber des Nationalparks und die drei Tage dort waren einfach ganz wunderbar. Wir haben mit den Guides eine kurze Wanderung durch den Wald gemacht, umgeben von Hunderten Schmetterlingen, sogar ein paar Puku Antilopen konnten wir entdecken. Dann haben wir zwei Bootsfahrten auf dem Kafue gemacht – mit vielen schönen Eindrücken aber noch mehr Vögelbeobachtungen. Die Vielfalt der Landschaft und der Tiere ist sehr beeindruckend, wir haben allein drei Arten von Eisvögeln gesehen!

Nach drei sehr schönen und entspannten Tagen haben wir uns auf den Weg durch den Märchenwald zurück in die Zivilisation gemacht. Lusaka, Sambias Hauptstadt, wartet. Und mit ihr sehr viele Menschen und Autos … wir merken schon jetzt, dass uns die Wildness besser gefällt!

No hippos allowed in the lodge / Flusspferde müssen draußen bleiben!

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