Northern Zambia / Sambias Norden

On the way to Lumangwe Falls / Auf dem Weg zum Lumangwe Wasserfall

Having passed Kasanka, it was not easy to beat the bats. Not easy, but at least it would be as nice in the coming days while we were exploring the not so often visited north western part of the country.

Bangweulu Swamps and the 3 km long bridge to cross the biggest stream of it, the Luapula, was next on the way to Mansa. The swamps swell up to a huge lake in the rainy season and are home to the very shy shoebill bird. Only approximately 1500 of the shoebills are left and you have to hike and take Mokoros (small local boats) to find them. A real effort! We did not go …. hoping to see the Shoebill later on in Uganda.

Bangweulu Swamps / Bangweulu Flutgebiet

After passing the uninspiring town of Mansa, we headed further north. The GPS showed a border quite close, it was the border with the Democratic Republic of the Congo. Zambia has quite a long border with the war–stricken country and we saw a few UNHCR refugee camps along the way.

After 9 long hours of traveling, we reached the town of Kawambwa … not knowing, that the last 60kms to our destination, the Lumangwe Falls, was in fact 60kms away, but it felt actually like 600kms. Mud, rain, detours, … and the lingering dark. Not a nice way to end the day, but the Lumangwe Falls made up for it! We first heard the noise, and could not really find the camping spot, so we got invited by South Africans to join them at their spot right next to the rim of the falls (as it was pitch dark, we could not see the waterfalls).

The next morning was damp, but the view was rewarding. The Lumangwe Falls are called „the little Victoria Falls“ … given the few visitors, it makes up for the lesser height and width. And that it had water of course ;-D It was really full and beautiful.

Lumangwe Falls / Lumangwe Wasserfall

We decided to stay another day and to do a hike in between all the driving. The Kabwelume Falls, about 5km downstream, was a walk through the forest. The mushroom stories have been told, so let’s focus on the waterfalls. Again, we were the only people viewing the massive and diverse Kabwelume Falls. After a picnic we headed back to avoid the afternoon rain.

Kabwelume Falls / Kabwelume Wasserfälle

The following day, the road condition improved briefly and we headed further north into a dead end – Ndole Bay near Sumbu at Lake Tanganyika. The lodge was recommended and we looked forward to some beach time. After the 160km „gravel“ or better dirt road this was much needed. The road condition after rains is worth its own chapter …

On the way to Ndole Bay / Auf dem Weg nach Ndole Bay

Ndole Bay was really nice and we relaxed and tried to dry our laundry – not easy with the high humidity during this time of the year. The lake, however, was impressive. Second deepest in the world with diving spots and many national parks around, four countries share the shores of Lake Tanganyika.

Ndole Bay

Our boat trip to Nsumbu National Park and Kasaba Bay, including the abandoned state owned Kasaba Bay Lodge, was really nice. Even the sun came out briefly and we saw fish eagles, kingfisher, hippos, puku and crocodiles. We are looking forward to more days at this lake … then on the Tanzanian side!

Just on a different note: we saw a lot of bright blue houses with solar panels in almost every bigger village all over Zambia. We asked around and found out that these are the structures of a cooperative and the people can bring their maize to the mill. It is a workshop, a storage space for tools and meeting place. Works well and a real best practice!

The blue houses … the community mill / Die blauen Häuser – die Getreidemühle

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Nach den Erlebnissen mit den Flughunden im Kasanka Nationalpark brauchten wir einen Wechsel und machten uns auf die Suche nach den Wasserfällen im Nordwesten des Landes, die recht wenig besucht werden.

Als Erstes haben wir die Bangweulu Sümpfe gequert, über eine 3km lange Brücke, die den Hauptfluss Luapula überspannt und Anfang der 1980er Jahre von den Chinesen gebaut, da sich alle anderen Länder dazu außer Stande sahen. In der Regenzeit ist eine riesige Landfläche überflutet und stellt daher ein ideales Rückzugsgebiet für Tiere dar u.a. für den Shoebill Vogel. Diese seltene Art gibt es anscheinend nur noch 1500mal und ist sehr scheu. Die Vögel aufzuspüren ist sehr schwer, und so sind wir weitergefahren in der Hoffnung, ihnen in Uganda zu begegnen.

On the way to Bangweulu / Anfahrt zu den Bangweulu Sümpfen

Nach dem Zwischenstopp im Mansa ging es weiter an der Grenze zur Demoktratischen Republik Kongo gen Norden. Sambia hat eine lange gemeinsame Grenze mit DRC, deren Menschen leider immer wieder schwere Konflikte durchleben müssen. Auf dem weiteren Weg sahen wir auch UNHCR Flüchtlingscamps, das wird uns sicherlich auch weiterhin begleiten.

Kawambwa war die letzte Stadt an der Teerstraße und danach waren es nur noch 60km bis zu unserem Tagesziel, dem Lumangwe Wasserfall. Diese 60km fühlten sich leider allerdings an wie 600km … tiefe Schlaglöcher, schlammige Fahrspuren und die aufziehende Dunkelheit waren keine tollen Reisebegleiter, schon gar nicht am Ende eines langen Fahrtages. Im Dunkeln kamen wir am Wasserfall an. Gesehen haben wir ihn nicht, gehört aber absolut! Ein normales Gespräch war nicht möglich. Ein nettes südafrikanisches Paar hat uns auf die Campsite direkt an der Fallkante des Wasserfalls eingeladen, weil die anderen Plätze als solche nicht erkennbar waren.

On top of Lumangwe Falls / An der Fallkante der Lumangwe Wasserfälle

Die Lumangwe Wasserfälle werden auch die „kleinen Victoria–Fälle“ genannt. Die sehr, sehr, sehr wenigen Besucher kompensieren die geringe Höhe und Breite 😉 Und sie haben Wasser, auch ein großer Vorteil!

Campsite at Lumangwe Falls / Campingplatz am Lumangwe Wasserfall

Wir beschlossen, noch eine Nacht zu bleiben und nutzten den Tag, um zu den 5km flussabwärts gelegenen Kabwelume Wasserfällen zu laufen. Quer durch den Wald ging es los und wieder erwartete uns ein sehr schöner, ganz vielfältiger Wasserfall. Viele Stufen, viel Wasser, sehr beeindruckend! Nach kurzem Picknick und der Freude, dass wir wieder allein waren, sind wir noch vor dem Nachmittagsregen wieder zurückgewandert.

Kabwelume Falls / Kabwelume Wasserfälle

Am nächsten Tag ging es auf durchwachsenen Straßen weiter Richtung Norden. Ndole Bay am Tanganyika See war das nächste Ziel. Leider liegt die Lodge am Ende einer Sackgasse also weggespülte Straßen würden uns bzw. den Cruiser wieder fordern. Die abenteuerlichen Fahrten wären einen eigenen Bericht wert!

„Road“ to Ndole Bay / „Straße“ nach Ndole Bay

Wir freuten uns also auf ein paar Tage am Strand unter Palmen. Es war dann auch wirklich so, recht skurril aber sehr schön. Der See ist der zweittiefste der Welt und vier Ländern teilen sich den Zugang: der Kongo, Burundi, Tansania und Sambia.

Lake Tanganyika / Tanganjika See

Ein Bootsausflug durfte nicht fehlen, und so machten wir uns auf zum Nsumbu Nationalpark und der Kasaba Bucht. Seeadler, Eisvögel, Krokodile, Flusspferde und Puku haben wir entdeckt, die Sonne kam raus und wir haben es sehr genossen. Auch der Besuch der verlassenen Kasaba Bay Lodge war interessant – verfallener Staatsluxus mitten im Nirgendwo! Der See war beeindruckend und wir freuen uns auf weitere Tage am Wasser, dann auf der Seite Tansanias.

Kasaba Bay Lodge

Noch eine weitere Beobachtung: wir haben viele blaue Häuschen in ganz Sambia entdeckt. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass es die Mühle der Kooperative ist, und gleichzeitig auch Schuppen und Gerätelager sowie Treffpunkt der Gemeinde. Die Mühle (vorrangig für Maismehl) wird mit Solarenergie angetrieben und diese Einrichtung macht viel Sinn – gut zu sehen, dass Sambia dies eingeführt hat!

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