Game viewing in Uganda / Die ersten Tage in Uganda

Entering Uganda / Grenze zu Uganda

It was raining in Kigoma and the road ahead towards Bukoba at Lake Victoria some 600km north was not really good. At least that was what we have heard … and whoever posted it was right. The road was really bad in parts and when we finally hit the tar, we had to go off road again due to construction. After 11 long hours of driving, we arrived at a very tiny lake side camping spot called Kiroyera Camp where we could camp, enjoying the sunset views of Lake Victoria. Fresh fish from the lake in the evening for the rest of the group finished off an exhausting day, a good feeling of having mastered another long trip remained for a while.

T9 (Main) Road from Kigoma to Bukoba / Hauptstraße von Kigoma nach Bukoba, Tansania

After 5 hours spent at the border crossing from Tanzania to Uganda (mainly due to custom officials not willing to work and process the paperwork needed to get the Cruiser into Uganda), we ticked the box for the next country: Uganda! Within four weeks, we have arrived at our northern most country of this trip. We definetely will take it much slower on the way South.

On the way to QENP / Auf dem Weg zum QENP

Bumpy gravel roads and very good tar roads in between got us towards Queen Elizabeth National Park (QENP). We started the year with a boat cruise on Kazinga Channel, a channel connection Lake George and Lake Edward. I am already confused with all the British Monarchy names … 

The sunset cruise was spectacular, we saw elephants and buffalos up close, crocodiles swam around and 21 bird species could be identified. In addition, we saw 3 leopards dazing on the banks of the channel. Beat this! And the sunset was also really nice. We really enjoyed seeing game again, we have not had that in a long time!

Elephants at Kazinga Channel / Elefanten am Kazinga Kanal

Lake Edward is divided between Uganda and DR Congo – again the Congo, a country that has been with us since Zambia. The Virunga volcanos are just around the corner, very tempting! 

Lake Edward

We left the Northern section of the part and went South to the Ishasha section of QENP. This region of the park not only houses acacia trees, but big fig trees. And in these trees, lions rest. High up in the trees on the big branches. For real! We saw three lazy lions, probably trying to escape the heat of the day, with their legs and tails hanging from the branches. An amazing sight – and only lions in QENP and in Lake Manyara National Park in Tanzania do it. 

Lazy Lions in the fig tree / Schläfriger Löwe im Feigenbaum

The question on why they are doing this remains unknown up to date. Some say that they enjoy the cooler breeze on top of the trees, others say they escape the Tsetse flies which are common on the ground. Anyway, the sight was super and we enjoyed watching them. 

A short break from dozing off … / Kurze Pause von der Pause

The next highlight will follow soon, as the Gorilla tracking in Bwindi Impenetrable Forest is up next. Let’s hope we will find them! As the hike can be quite exhausting, we will be resting a bit in Little Switzerland. This region of Uganda is high in altitude (1800m-2200m) and houses two beautiful lakes which we will visit – Lake Mutanda and Lake Bunyonyi, the second deepest lake in Africa.

Lake Bunyonyi and the first of the Virunga Volcanos / Bunyonyi See und der erste der Vulkane der Virunga Reihe

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Der Regen erreichte Kigoma und so fiel es uns nicht schwer sehr früh in Richtung Norden loszufahren. 600km bis Bukoba lagen vor uns und die Straße sollte nicht gut sein. Leider stimmte das, die Straße war sogar dank Starkregen wieder weggespült und als wir nach Stunden mal wieder Teer unter den Reifen hatten, mussten wir diesen wieder umgehend wegen Bauarbeiten verlassen. Nach 11 langen Stunden erreichten wir einen Mini-Campingplatz direkt am Victoria See, es gab frischen Victoria-Barsch gegrillt für den Rest der Gruppe und alle genossen den schönen Sonnenuntergang. Das gute Gefühl, diese lange Fahrstrecke gut gemeistert zu haben, blieb noch eine Weile.

T9 (Main) Road from Kigoma to Bukoba / T9 Hauptstraße von Kigoma nach Bukoba

Der nächste Morgen hatte eine Gedulsprobe vorgesehen – es stand der Grenzübergang nach Uganda an. Wir hatten zwischendurch das Gefühl, bei der versteckten Kamera zu sein. Die Zollbeamten verweigerten die Arbeit, unsere Freundlichkeit und Bestimmtheit brachte uns dann letztendlich doch alle notwendigen Papiere ein und dann stand der Einreise nichts mehr im Weg – wir konnten ein weiteres Land abhaken: Uganda! Den weiteren Weg wollen wir definitiv langsamer angehen und freuen uns jetzt erst einmal auf die Zeit in Uganda.

Ugandan border / Grenze zu Uganda

Gute Straßen wechselten sich mit schlechten Straßen ab und das erste Ziel war schnell erreicht – der Queen Elizabeth Nationalpark. Wir wussten nicht so richtig was uns erwartet, aber schon die Anfahrt war landschaftlich sehr schön. Teeplantagen wechselten sich mit Vulkankratern ab, auf denen Bananen angebaut wurden. Der ostafrikanische Grabenbruch war sehr sichtbar – von einem Kilometer auf den anderen fuhren wir steil bergab in den Grabenbruch hinein.

Tea Plantation on the way to QENP / Teeplantage auf dem Weg in den Nationalpark

Wir unternahmen einen Bootsausflug auf dem Kazinga-Kanal, einer natürlichen Verbindung zwischen Lake George und Lake Edward.  Ich habe jetzt schon Probleme, mir die ganzen Namen der britischen Monarchie zu merken! Das Wasser des Lake George kommt aus dem Rwenzori Gebirge (höher als die Alpen, die höchsten Gipfel über 5000m hoch!), fließt dann durch den Kanal zum Lake Edward, der dann zum Lake Albert und dann in den Nil fließt. Einmal im Uhrzeigersinn – gern auf einer Karte mal nachschauen! Der Lake Edward ist auch wieder Grenzgebiet zu Kongo; dieses Land begleitet uns nun schon sehr lange (seit Sambia!) und wir hören immer wieder von den berühmten Virunga-Vulkanen … sehr verlockend!

Hippos and Buffalo at Kazinga Channel / Flußpferde und Büffel im Kazinga Kanal

Die Bootsfahrt brachte endlich mal wieder den Anblick von Tieren mit sich – wir sahen Elefanten, Büffel, Krokodile und sehr viele verschiedene Vogelarten. Am Ende haben wir dann noch 3 Leoparden am Ufer gesehen – kann man das an einem ersten Januar überbieten??

Still driving the Tanzanian red clay around … / Der rote Ton aus Tansania wird immer noch spazieren gefahren …

Wir ließen den nördlichen Teil des Parks hinter uns und fuhren zur Ishasha Region des QENP. Dort gibt es neben Akazien- auch Feigenbäume. Und in diesen Feigenbäumen liegen Löwen und ruhen sich aus. Auf den Ästen, hoch im Baum. Wirklich! Wir sahen 3 Löwen, wie sie im Baum abgehangen haben. Sehr interssant und spektakulär, wir kennen so etwas aus dem südlichen Afrika nicht. Es gibt nur 2 Gegenden in Afrika, wo Löwen sich auf Bäumen aufhalten, einmal im QENP und einmal im Lake Manyara Nationalpark in Tansania. 

Lion high above / Löwe hoch oben im Feigenbaum

Warum die Löwen das machen ist bisher nicht vollständig geklärt. Eine Theorie ist, dass sie oben im Schatten der Bäume die kühlere Briese genießen und sich vor der Hitze des Tages schützen, eine andere Theorie besagt, dass dort oben weniger Tsetsefliegen sind, die schmerzhafte Stiche verursachen. So oder so war es total schön und einzigartig! 

Road in Ishasha/QENP / Weg in der Ishasha Region des QENP

Das nächste Highlight folgt bald – am 8. Januar 2019 gehen wir im Bwindi Wald die Gorillas suchen. Und hoffentlich finden wir sie auch – uns wurde eine anstrengende Wanderung quer durch den Urwald angekündigt! Um uns dafür auszuruhen, fahren wir nun erst einmal in die „Kleine Schweiz“. Die Region im Südwesten Ugandas liegt sehr hoch (1800m-2200m) und hat wirklich was von der Schweiz, u.a. Seen und viele Kühe. Lake Bunyonyi ist der zweittiefste See Afrikas und Lake Mutanda malerisch gelegen – wir werden mal schauen!

Lake Bunyonyi

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