
The only fixed date of the whole trip was January 8, 2020. On this date, we were lucky enough to secure 5 Gorilla Tracking permits for our small group for Bwindi Impenetrable National Park. We had a partner in crime, our friend Jochen who lives in Kampala and bought the permits directly with UWA (Ugandan Wildlife Authority) for us, for a whooping 600 USD per permit. So you can image the anticipation!

After beautiful Lake Bunyonyi, we drove via a couple of high mountain passes to Kisoro, a town near Bwindi Impenetrable National Park. To prepare for the hike through thick rainforest to the gorillas, we did a village and coffee farm walk before. The hills around Kisoro were a good training ground and the view of Lake Mutanda was incredible as well!

We chose to stay near the Nkuringo trailhead, in the South Western section of Bwindi NP. The view from the deck at the Backpackers was spectacular already! But we also saw that the tea plantations were bordering the park and the pressure on the forest grows constantly. There are 12 Gorilla families that can be visited every day by a maximum of 6 people per group, starting in very different sections of the National Park. From the UWA offices, where we got a briefing (take rain jackets and 2 liters of water each and the hike can take up to 7 hours …), we drove to the starting point. We parked next to the border with Congo, UNHCR tents welcomed refugees next to the parking lot…

Our group, consisting of 7 visitors (so much for the 6 person max rule) plus a head ranger, an assistant ranger (armed with AK47), a tourist police office (armed with AK47) and three porters (which were highly recommended by the park management to go for… just in case somebody might need some help during the walk and it would also be beneficial for the community) left the village and hiked towards the forest. As a coincidence, all visitors were Germans. As another coincidence, the others are also working with GIZ in a West African country…

Anyway, halfway down to the forest, we hit the tea plantations. And a sudden hard rain hit us. Within seconds, we were soaked. Annelie used the greenest of all green ponchos and looked like a Harry Potter character gone bad. We all hoped that she would not scare off the Gorillas!

After sliding through the tea plantations, we took a break. We were 40 minutes into our potentially 7 hour hike… However, apparently the trackers found the Gorillas in the valley, they had moved down from the highlands. Would we be spared of steep climbing in the rainforest?

Indeed, we would! But nobody could save us from two river crossings. The first was easy, the second more tricky and definitely more wet! We took off the gaiters, socks, shoes and went through the river. On the other side, we then walked through really impenetrable forest for about 15 minutes. And then we heard them!


Some gorillas were enjoying the rainy weather much more than we did and jumped from tree to tree. We encountered the silver back Gorilla, chilling on the forest floor. And we saw a mother with a baby climbing up and down the trees. Juvenile gorillas were jumping around, eating the tree fruits, testing the lianas and bending the smaller trees. All in all, we spent the one hour we were allowed to stay with 8 gorillas and enjoyed watching them a lot!

The numbers of the mountain gorillas is quite low: approximately 1,033 are living in the highland rainforests of Rwanda, Congo and Uganda. They can’t be found anywhere else in the world and we all were worried that their habitat gets smaller and smaller. The hefty price you pay for tracking them is therefore well invested – for conservation and for extending the habitat through buying more land to expand the National Park.
/
Die einzige fest geplante Aktivität dieser Reise fand am 8. Januar 2020 statt – wir waren dank unseres Freundes Jochen, der in Kampala lebt, glückliche Besitzer von fünf Gorilla Tracking Tickets für den Bwindi Impenetrable („undurchdringbar“) Nationalpark. Die Erwartungen waren riesig, da ein Ticket 600 US Dollar gekostet hat!

Nach den Tagen am Lake Bunyonyi sind wir über zwei Bergpässe mit knapp 2.500 m Höhe nach Kisoro gefahren, einer Stadt in der Nähe des Bwindi Nationalparks. Um uns auf die Gorilla Wanderung vorzubereiten, haben wir zusammen mit einem lokalen Führer eine Erkundungswanderung mit anschließendem Besuch einer Kaffeeplantage unternommen. Die Berge um Kisoro herum boten sich dafür hervorragend an, insbesondere der Ausblick auf den Mutanda See mit seinen vielen Inseln war sehr schön!

Es gibt verschiedene Gorilla Familien, die im Bwindi NP besucht werden können. Insgesamt 12 Familien sind im Park an (menschliche) Besucher gewöhnt, allerdings verteilt auf den gesamten Park mit verschiedenen Startpunkten für die jeweiligen Wanderungen. Wir mussten uns um 7:30 Uhr zur Einweisung im Parkbüro einfinden und so haben wir nicht in Kisoro selbst sondern auf einem Campingplatz mit wunderschöner Aussicht auf dem Regenwald übernachtet, der nah zum Startpunkt Nkuringo lag. Von der Terrasse der Unterkunft hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Bergregenwald, es war allerdings auch zu sehen, wie die Teeplantagen bis direkt an den Wald heranreichen …

Der Auftakt der Wanderung beinhaltete erst einmal Schreibkram, unsere Reservierung wurde geprüft und unsere Passnummern eingetragen. Dann haben wir eine kurze Einführung erhalten (2 Liter Wasser pro Person mitnehmen, Regenjacke nicht vergessen und die Wanderung könnte bis zu 7 Stunden dauern) – danach sind wir noch einmal 25 Minuten mit dem Auto zum eigentlichen Startpunkt der Wanderung gefahren. Geparkt haben wir auf einem Schulhof, gleich neben dem UNHCR Zelt, das Flüchtlinge aus dem Kongo registriert und dann auf die Flüchtlingslager weiterverteilt. Wir sind also sehr nah am Kongo gewesen … mal wieder.

Die Besuchergruppe bestand aus sieben Personen (maximal sind ja eigentlich nur sechs Besucher pro Tag erlaubt …) plus ein verantwortlicher Führer, ein Assistent (mit einer AK47 bewaffnet), ein Polizist der Touristenpolizei (mit einer AK47 bewaffnet) sowie drei Träger (die uns wärmstens vom Parkmanagement empfohlen worden, da man ggf. mal eine helfende Hand unterwegs brauchen könnte… entweder zum Tragen des Tagesrucksacks oder falls einem die Kräfte schwinden würden sie einen auch mal anschieben oder ziehen… außerdem wird damit auf jeden Fall auch die örtliche Gemeinschaft unterstützt). Die anderen beiden Besucher kamen auch aus Deutschland und wie es der Zufall will, arbeiten sie auch für die GIZ, allerdings in Westafrika. Weiterhin gab es die Tracker, die den Gorillas täglich folgen und sie vorab lokalisieren.

Wir liefen also los ins Tal hinein, nach 25 Minuten kamen wir auf den Teeplantagen an … mit uns jedoch leider auch der Regen. Von jetzt auf gleich regnete es in Strömen und wir waren durchgeweicht bis auf die Haut. Annelie warf sich den grünsten aller Regenponchos über und hoffte, damit keinen Gorilla zu verschrecken … nach nochmaligen 15 Minuten kamen wir durch die schmalen Wege schlitternd an einem Fluss an. Dort gab es die erste Pause – wir warteten auf aktuelle Informationen, wo die Gorillas sich im Wald befinden. Auf dem Berg oder doch im Tal?

Wir hatten Glück – die Gorillas sind am Morgen vom Berg ins Tal gewandert und waren recht nah dran. Es ging also rein in den Wald und nach zwei Flussüberquerungen und 15 Minuten laufen hörten wir wie die ersten Gorillas von Baum zu Baum kletterten. Sehr schön! Wir hatten eine Stunde Zeit, acht Gorillas zu beobachten und waren teilweise sehr nah dran (6 – 7 Meter). Der Silberrücken saß faul auf dem Boden herum, eine Mutter mit einem Baby Gorilla kletterte umher und einige Jungtiere machten die kleinen und großen Bäume um uns herum unsicher.

Wir hatten also Glück und haben acht von geschätzten 1.033 Berggorillas gesehen. Diese gibt es nur noch in drei Nationalparks in Uganda, Ruanda sowie im Kongo. Die Bergregenwälder verlieren an Größe und somit ist der Lebensraum der Berggorillas gefährdet. Der hohe Preis für den Besuch der Tiere ist also gut investiert – mit dem Geld wird Land gekauft und somit die Fläche des Nationalparks nach und nach vergrößert sowie Ranger finanziert, die die Gorillas vor Wilderern schützen sollen. Nass und dennoch froh haben wir die Wanderung beendet und am Abend in Kisoro auf dem schönen Tag angestoßen.

