
Leaving Diani Beach meant leaving Kenya and going back to Tanzania. We crossed at Horohoro border and had to explain why we do not have a carnet for the Cruiser … well, it was a bit of back and forth but ultimately they let us leave the country. We hope the Cruiser is now cleared in their systems …
We wanted to go directly to Amani Forest Reserve in the Eastern Usambara Mountains, but the delay at the border meant another stopover along the coast. We found a lovely campground called Fish Eagle Point, next to mangroves and the beach. We had it all to ourselves and enjoyed the evening, looking for the best spot for the breeze.

The next day we had to say goodbye to Edgar as he was heading towards Daressalam to return his car and fly back to Berlin. We enjoyed the time traveling together very much and are glad the he and earlier Heike and Jürgen joined in.

We continued towards the Eastern Usambara Mountains, hoping for less humidity and generally cooler temperatures. We enjoyed the road up the rolling hills. At least half way … then, we’ll then it just became one muddy path and the Cruiser was only going at crawling „speed“.

Anyway, we arrived at the gate of the Amani Forest Reserve and met Alois, a local Guide to the Reserve. He encouraged us to go even further up although the road would not improve very much … and so we went up and arrived at an altitude of 1000m.

The village of Amani is the base for a lot of flora and fauna research, as well as for health issues. In 1902 the Germans founded and built the research station and set up a botanical garden with a lot of plant species from all over the world to test how they would grow in Amani. Amani Forest Reserve itself is comprised of a few patches of dense indigenous forest and is home to butterflies, frogs, lots of bird species and 8 different species of chameleon.

And that’s why we came: we wanted to go on a chameleon safari. And we did! Alois took us into the forest just after dark and we found 4 species! Giant Usambara Three-Horned, Giant Usambara Two-Horned, flap-necked and Usambara pitted pygmy chameleons.

Chameleons glow white in the dark, so is relatively easy to spot them. Funnily enough, two species were in the tree just next to the reception of the Forest Reserve. And as chameleons can be stationary in the same tree or bush for a few days, we had the slight feeling that they were placed there … be it or not, we enjoyed the time looking for the chameleons and even letting them climb around us.

We enjoyed a cool night at high altitude and did a bird watching walk in the morning. It was mainly interesting to hear more about the history of the town and all the research efforts as well as sightseeing of the houses which were erected during German colonial times that are still in good shape. We saw black and white hornbills, green barbet as well as mosque swallows. We left Amani and it was easier than the day before, the road down the hill had dried up and with less sliding we drove towards Arusha. With a brief stop at the Western Usambara Mountains at the beautiful Irente Farm with delicious farm produce and homemade cheese and bread we are heading towards Tanzania’s safari capital.

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Von Diani aus ging es zurück nach Tansania, an der Grenze nahe Horohoro sind wir aus Kenia ausgereist. Für uns Personen ging es fix, mit dem Cruiser war es nicht ganz so einfach. Der Zollbeamte fragte nach dem Carnet de Passage, welches wir ja nicht haben. Er meinte, dass wir ohne Carnet das Auto gar nicht hätten importieren können, wenn auch nur für 14 Tage. Nach einigen Diskussionen mit seiner Vorgesetzten haben sie uns dann gehen lassen … wir hoffen, dass der Cruiser wirklich aus dem kenianischen System genommen wurde. Einen Beleg dafür haben wir nicht erhalten…

Leider hat die Grenzüberquerung länger als geplant gedauert, nächstes Ziel war eigentlich das Amani Waldschutzgebiet in den östlichen Usambara Bergen. Ein Usambara Veilchen kennt jeder, nun wissen wir, woher der Name stammt! Amani war aber nun nicht mehr erreichbar und so blieben wir noch eine Nacht an der Küste. Auf dem schönen Campingplatz der Fish Eagle Point Lodge nördlich der Stadt Tanga haben wir einen letzten Blick auf den Indischen Ozean genossen.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Edgar, der nach Daressalam weiterfuhr um sein Auto abzugeben und zurück nach Berlin zu fliegen. Wir fanden das gemeinsame Reisen sehr schön – auch vorher mit Heike und Jürgen. Nun genießen wir die letzten vier Wochen zu zweit, mal schauen wohin es uns treibt.

Wir bogen in Muheza in die östlichen Usambara Berge ab und erfreuten uns an der guten und landschaftlich sehr schön gelegenen Straße. Zumindest bis zur Hälfte der Strecke. Dann wurde es schlammig und der Cruiser kroch und rutschte den Berg hinauf. Wir wurden aber ständig von Motorrädern überholt, sollten wir also steckenbleiben, wäre Hilfe nicht weit.

Am Eingang des Waldschutzgebiets trafen wir auf Alois, einen (tansanischen) Guide des Parks (er konnte uns nicht genau sagen, woher er seinen Namen hat, aber so richtig ur-tansanisch klingt er nicht). Er ermutigte uns die letzten 7km bis auf den Berg zu fahren, obwohl die Straße nicht besser werden würde. Und das taten wir dann auch, sehr langsam aber guter Dinge erreichten wir das Parkbüro samt Übernachtungsplatz. Angenehm kühl wurde es auf ca. 1000m über dem Meeresspiegel, endlich wieder gut schlafen!

Während der deutschen Kolonialzeit wurde um 1902 herum eine Forschungsstation in Amani erreichtet. Hier wurde und wird zu Flora und Fauna geforscht, aber auch zu (tropischen) Krankheiten. Die Forscher legten auch einen riesigen botanischen Garten an, der vorrangig aus Bäumen und Pflanzen besteht, die nicht ursprünglich aus Tansania stammen um zu schauen, wie diese in Amani wachsen. Das Amani Waldschutzgebiet ist Heimat von vielen Schmetterlingsarten, zudem Fröschen, Vögeln und 8 verschiedene Chamäleon-Arten.

Und genau deshalb waren wir hier – wir wollten eine Chamäleon Safari machen. Alois holte uns kurz nach 19 Uhr ab und wir machten uns auf dem Weg in den Wald. Chamäleons leuchten weiß im Dunkeln wenn man sie mit einer Taschenlampe anstrahlt, daher sollten sie theoretisch leicht auffindbar sein. Und so war es dann auch! Wir haben vier der acht Arten gesehen, inklusive des 3-Horn-Chamäleons.

Zwei Arten haben wir in den Büschen und Bäumen direkt vor dem Parkbüro gefunden. Und da Chamäleons gern länger über mehrere Tage hinweg in der gleichen Lokalität abhängen, hatten wir zwischenzeitlich das Gefühl, dass sie dort platziert wurden 😉 So oder so hatten wir viel Spaß beim Suchen, Beobachten, Fotografieren und haben uns auch gern als Klettergerüst hergegeben.

Am nächsten Morgen sind wir mit Alois noch auf eine Vogelbeobachtungs-Tour gegangen. Wir haben einige Arten gesehen (die üblichen Verdächtigen), der Spaziergang war aber vor allem wegen der Geschichte des Ortes und der noch sehr gut erhaltenen Gebäude, die größten Teils vor weit über 100 Jahren während der deutschen Kolonialzeit errichtet wurden, interessant. Der Weg zurück nach Muheza war dann auch gut zu bewältigen. Die schlammigen Abschnitte waren abgetrocknet und wir konnten wir uns auf den Weg nach Arusha machen. Bevor wir allerdings in das hektische Leben der tansanischen Safari-Metropole abgetaucht sind, verbrachten wir einen ruhigen Nachmittag in den westlichen Usambara Bergen mit schönem Ausblick auf der Irente Farm mit köstlichem Käse und leckerem Brot vom Bauernhof… der abendlicher Besuch in Form eines Chamäleons durfte natürlich nicht fehlen!
*some pics: courtesy of Edgar / einige Bilder hat Edgar geschossen – vielen Dank!















