
We were spared by the rain on the first two days in Hwange and then it just had a very bad timing (we wanted to leave Zimbabwe back to Botswana). But we now know how flash floods look like and how it feels to be somehow trapped … but let’s start from the beginning.
We woke up during the night because of torrential rains hitting the roof top tent. And because the mattress was already floating in the tent … well, at least we felt it was wet everywhere. We tried to ignore it and just continue to sleep, but the alarm was anyway ringing at 5am for the walking safari.

When Christian went out, Deteema Dam was already overflowing and the chance of the campground being flooded was high. So we hurried up, folded the completely wet tent away, got soaked ourselves and jumped into the Cruiser. Our guide for the walking safari did not show up by the way…
Our temporary travel companions joined in – it was a good feeling to not be driving alone. We figured that if the campsite is nearly flooded, the rest of the park would not be any better.

Driving back towards Robins Camp (and further towards Pandamatenga) was, however, not possible. The first stream that we came across was now a fast flowing deep river. So an alternative plan had to be made. We thought that driving to Sinamatella was a good idea, being close to an exit gate and higher up.
Driving past Deteema Dam brought us to soggy sand and another stream with a current. We decided to head back to a luxury lodge we’ve passed on the way. And there we met a guide that needed to drop off guests at Sinamatella anyway. And he was very determined to go no matter what.

So we followed, being four vehicles then (two from the lodge and the two campers) and we conquered one obstacle/flash flood incident after the other.
But… we also got to the end 8km before Sinamatella. A stream that was not even on any map was a fast flowing river, with water up to Christians hip and still rising. The area around became a lake and our vehicles had to be moved out of the area.
So again off we went, after 4 hours and 100km driving we arrived at Masuma Dam. And we decided to have a break (and breakfast plus coffee and tea), change into warmer (and less wet) clothing and wait for the rain to stop. The lodge people pushed on towards Hwange Main Camp to drop off their guests. Hwange Main Camp however was 100km away … and we still hoped for a quicker exit.
The rain somehow stopped, but we did not wanted to drive around looking for a road that can be passed. And Sinamatella seemed off as we met a guide from another lodge who waited for two hours for the water to come down but it still came over the bonnet…
So Hwange Main Camp and therefore a complete new plan had to be made. We drove all the way to the main camp with no streams to cross as the region east of Masuma Dam is somehow Kalahari-like with no rivers. And it was also no surprise that nobody knew that the western part of the park was flooded …
After a late arrival at a campsite outside of Hwange, we were longing for a hot shower and our beds … it was a long day full of adventures!
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Die ersten beiden Tage wurden wir im Hwange vom Regen verschont, aber dann kam er – richtig doofes Timing! Wir wollten ja eigentlich nur „schnell“ raus aus dem Hwange Nationalpark und die 56km zurück nach Botswana fahren. Dazu kam es nicht … aber der Tag war trotzdem aufschlussreich: wir wissen jetzt wie Sturzfluten Zustandekommen und das es immer irgendwo einen befahrbaren Ausweg gibt (auch wenn es ein großer Umweg ist).
Aber wir beginnen mal am Anfang. In der Nacht am Deteema Damm sind wir vom Regen aufgewacht, der auf das Dachzelt eintrommelte. Und haben dann mal um uns herum gefühlt und gemerkt, dass die Matratze halb geschwommen ist … naja, ganz so schlimm war es nicht, aber feucht war es schon. Wir haben versucht es zu ignorieren da wir ja um 5 Uhr eh aufstehen mussten wegen der bereits gebuchten zu-Fuss-Safari.
Als es dann noch nasser wurde, war uns klar, dass wir nicht zu Fuß unterwegs sein würden. Aber das der Damm überfloss, damit hatten wir nicht gerechnet. Ein großer Schwall ergoss sich über die Stau“mauer“ und zog allerlei Äste und Grasbüschel mit sich. Und das Wasser stieg …
Also beschlossen wir, schnell einzupacken (so gut das geht im Überflutungsregen und mit unhandlichen Regenponchos…), da wir befürchteten, dass das Wasser weiter steigt und der Campingplatz unter Wasser steht.
Unsere temporären Mitfahrer im 2. Auto schlossen sich uns an – wir fanden es gut, nicht ganz allein durch den Park zu fahren und da sich bereits abzeichnete, dass die Straßen nicht wirklich gut befahrbar sein würden.
Bereits nach 5km auf dem Weg in Richtung Robins Camp (und weiter Richtung Grenze zu Botswana) ging es nicht mehr weiter. Ein kleiner Bach hatte beschlossen ein reißender Fluss zu werden … also hieß es umdrehen. Wir dachten, dass der Ausgang im anderen großen Camp Sinamatella eine gute Idee ist. Das Camp liegt nah an einer befestigten Straße und liegt höher als der Rest des Parks.
Es ging also in die entgegengesetzte Richtung und auch da kamen wir schnell an das erste Hindernis. Wir wollten da nicht durch, zumindest nicht ohne Ortskundige. Und so machten wir uns auf den Weg zu einer Luxus-Lodge, die zwischen den Bächen/Flüssen lag. Dort trafen wir tatsächlich auf Ranger, die unbedingt ihre Gäste nach Sinamatella bringen mussten. Na dann, dachten wir, lassen wir sie mal vor fahren.
Das klappte auch anfangs echt gut. Schwierige Streckenabschnitte wurden erstmal zu Fuß begangen (dabei vergaßen wir doch tatsächlich, dass ja alle möglichen wilden Tiere um uns herum sein könnten, aber gut zu wissen, dass Adrenalin das ausblenden kann!) und dann im Konvoi der 4 Fahrzeuge durchquert. Das klappte gut, aber 8km vor Sinamatella war dann Schluss.
Wir kamen an einen Fluss, der nicht mal auf den Detailkarten eingezeichnet war. Das Wasser stieg weiter, Christian testete die Wassertiefe und war bis zur Hüfte im Wasser. Und reißend war das Ganze dann auch noch.

Letzte Chance war für uns also: abwarten und Tee trinken. Das taten wir am Masuma Damm, dort kamen wir zumindest hin und konnten nach 4 Stunden Fahrt (und 100km Strecke) zumindest eine Pause machen, uns umziehen (raus aus den nassen Klamotten in warme trockene Kleidung) und frühstücken. Nach Rücksprache mit allen gab es eigentlich nur die Möglichkeit, 105km bis zum Hauptcamp des Parks zu fahren um dort auf die Hauptstraße zu kommen. Wir hatten eigentlich gehofft, ohne großen Umweg zurück nach Botswana zu kommen.
Nach einem Gespräch mit einem Guide, der aus Richtung Sinamatella kam, hatte sich die Idee der kurze Rückreise allerdings erledigt. Er hat an dem gleichen Fluss 2 Stunden gewartet bis das Wasser leicht gesunken ist, war aber vorher bereits bis zur Motorhaube unter Wasser an einer Stelle, zu der wir nicht mal kamen.
Also ging es in Richtung Hauptcamp. Der Weg ab Masuma Damm war gut, da es keine weiteren Flüsse gab. Da machte sich dann der Ausläufer des Kalahari Sands bemerkbar. Es war dann auch nicht wirklich eine Überraschung, dass im östlichen Teil des Parks niemand vom Parkpersonal Bescheid wusste von den Überflutungen im Westen…
Nach einem langen Tag kamen wir abends erschöpft an der Campsite außerhalb des Parks an. Unsere Matratze trocknete langsam, aber wir merkten das nicht, da wir in Windeseile eingeschlafen sind. Was für ein Tag!