
After Kalambo Falls in the Northern most corner of Zambia, the next border waited for us. We hit the road, and the road hit us. Not sure if it still can be called road … however, we made it and can now say: Tanzania, here we come!
The first few km in Tanzania were certainly better than the last ones in Zambia, but one tyre had to be fixed nonetheless. We managed well, although communication only happened via pointing and talking in English and getting a reply in Swahili. After a few days, we are now at least able to greet (habari) and say thank you (asante) very much (sana). And smiling always works.

The first 300 km’s brought us to Katavi Nationalpark, where we just passed through at nightfall. The road cuts through the park and we were greeted by a spotted hyena – what a start! At the Hippo River Camp, the hippos came very close and were irritated by us guests. We also spent Christmas there, and the hippo decided to join us at dinner time. We noticed it, trying to hide behind a tree (a tiny one … unfortunately it was too dark to take a picture, but believe us, it was hilarious) and we sat still. It left, and we were relieved.

On the way to Kigoma, we passed through beautiful landscapes, some that brought up memories of Gamkaberg Nature Reserve in the Cape. The road was ok-ish, with muddy parts in between (and a stuck truck right in the middle). Kigoma at Lake Tanganyika was the destination. The biggest port of Tanzania at Lake Tanganyika is home base of the famous MV Liemba, a motor vessel that serves as a trading ship that goes up and down the coast of the 700km long lake. It went as far as Mpumulungu in Zambia, but nowadays it only sails to Tanzanian towns. The Liemba, initially called SMS Goetzen and built in pre-1914 Germany, was shipped to Kigoma via train and cargo ship and re-assembled in Kigoma. It sunk during World War I, but was recovered 4 years later and found to be fully functional. Read up the full story, it is a very interesting part of German history as well.

Kigoma will serve as a base for us to visit the Mahale Mountain National Park, a place where chimpanzees can be tracked and seen. We can’t wait!
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Nach dem Besuch der Kalambo Falls im äußersten Norden Sambias ging es zum kleinen Grenzübergang Zombe und von dort rein nach Tansania. Leider hatte es bereits die Nacht zuvor ausgiebig geregnet, daher war erneuter Regen am nächsten Morgen keine wirkliche Überraschung. Obwohl… wer weiß wie sich die Straße von Mbale zur Grenze in der Trockenzeit fährt. Wir hatten das Glück sie sprichwörtlich während der Regenzeit zu befahren. Sagen wir es so, die Straße konnte man nicht mehr wirklich Straße nennen (siehe auch Video im vorangegangenen Bericht), aber wir haben es irgendwie geschafft und sind nun in Tansania! Ein neues Abenteuer steht an!

Die ersten Kilometer auf der anderen Seite der Grenze waren definitiv besser als die letzten Kilometer in Sambia, einer der Reifen hat trotzdem etwas abbekommen und musste repariert werden. Und das ganz ohne Swahili Kenntnisse … mit Händen und Füßen haben wir es geschafft, der Reifen ist repariert und es funktioniert alles tadellos. Mittlerweile können wir „hallo“ (habari) und auch „(vielen) Dank(e)“ (asante sana) sagen – und lächeln hilft ja eigentlich immer 🙂

Das erste Ziel war Sitalike, ein Ort am Rand des Katavi Nationalparks, der vor allem für seine große Anzahl an Flußpferden bekannt ist. Auf der Durchgangsstraße durch den Park wurden wir dann bei einbrechender Dunkelheit von einer Tüpfelhyäne begrüßt. Im Hippo River Camp schlugen wir bei Regen unsere Zelte auf. Zum Weihnachtsessen kam abends dann auch noch das Haus-Hippo, welches sich hinter einem ziemlich schmalen Baum versteckt hat. Das sah ziemlich lustig aus, war aber gleichzeitig auch gruselig, weil es wirklich wirklich groß war! Leider war es zu dunkel für ein Bild …

Das nächste Ziel war Kigoma, die größte tansanische Stadt am Tanganyika See. Die Fahrt dorthin über Hochplateaus erinnerte uns an das Gamkaberg Nature Reserve im Westkap – die Straße war ganz ok, meist nicht befestigt und ab und schlammig; im größten Schlammloch steckte dann auch ein LKW fest. Die Hafenstadt Kigoma ist auch Heimathafen der MV Liemba, die die 700km lange Küste hoch und runter fährt und Waren überall aufnimmt und abgibt. Die MV Liemba wurde vor 1914 in Deutschland als Dampfschiff gebaut und in Einzelteilen per Schiff und die letzten 1.400 km ab Dar es Salam per Eisenbahn nach Kigoma transportiert und dann wieder zusammengesetzt. Gleich nach Ausbruch des 1. Weltkriegs wurde sie in den Kriegsdienst gestellt und dann von belgischen Truppen versenkt. Engländer zogen sie in den Hafen von Kigoma, wo sie gleich wieder sank, hoben sie 4 Jahre später erneut und das Schiff funktionierte noch tadellos. Später wurde das Schiff umgetauft (der originale Name lautete Graf von Götzen) und in den Dienst der Handelsschifffahrt gestellt. Eine sehr interessante und auch Teil der deutschen Geschichte – gern weiter nachlesen!

Kigoma ist unsere Basis für die kommenden Tage, von hier aus starten wir in den Mahale Mountains Nationalpark zum Schimpansen-Tracking und danach geht es von hier weiter Richtung Norden, nach Uganda.
